Erste Telekom LTE-Basisstation ging vor einem Jahr ans Netz

Vor fast genau einem Jahr ging im brandenburgischen Kyritz die erste LTE-Basisstation ans Netz. Mit dieser Inbetriebnahme wurde der Grundstein für Hochgeschwindigkeits-Internet gelegt und der Ausbau geht immer weiter voran. Die Telekom arbeitet fieberhaft am Ausbau und ist ständig bemüht, das Netz kontinuierlich zu verbessern. Insgesamt konnten schon fast 2.000 „weiße Flecken“ beseitigt werden und die Gemeinden und Städte an das LTE Netz angeschlossen werden. Insgesamt 5.000 Standorte sollen bis Ende 2011 Zugang zu diesem Highspeed-Netz haben.

LTE sogar schon in den Großstädten

Telekom LTE-BasisstationDie Bundesnetzagentur hatte zur Lizenzauflage gemacht, dass vorwiegend die ländlichen Regionen mit LTE versorgt werden müssen. Durch den zügigen Ausbau, konnte sogar schon mit der Versorgung des Hochgeschwindigkeits-Netzes in den Großstädten begonnen werden. Jedoch unterscheiden sie die MHz Zahlen deutlich. Greift man in den ländlichen Gebieten auf Frequenzen um etwa 800 MHz zurück, sind es in den Ballungsgebieten Frequenzen von 1.800 MHz. Dies ist vor allem deshalb so wichtig, da der stetig steigende Datenverkehr so auf eine höhere Geschwindigkeit zugreifen kann.

Am 1. Juni 2011 konnte mit Köln die erste Stadt an das Hochgeschwindigkeits-Netz LTE angeschlossen werden. Weitere sollen im Herbst folgen und Ende des Jahres sollen hauptsächlich Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern vom der immer schneller werdenden Breitband-Versorgung profitieren. Aber auch am UMTS-Mobilfunknetz wird gearbeitet. Das 3G-Mobilfunknetz der Telekom soll ebenfalls bis zum Jahresende mit HSPA+42 ausgestattet sein – und zwar flächendeckend.